Mein Weg ins Bistum Essen:

Nachdem ich mein Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung absolviert habe, machte ich mich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz in dieser Fachrichtung. Durch Zufall stieß ich in der Jobbörse der Agentur für Arbeit auf das Stellenangebot des Bistums. Die aufgezählten Inhalte des ausgeschriebenen Ausbildungsplatzes sprachen mich sofort an und nach einem sehr angenehmen Vorstellungsgespräch bekam ich glücklicherweise die Zusage für einen Ausbildungsplatz. Im Anschluss an meine Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, meine bereits erworbenen Fähigkeiten im Bereich der Personalentwicklung zu vertiefen, bevor ich innerhalb des Bischöflichen Generalvikariates in den pastoralen-administrativen Bereich wechselte. Dort bin ich aktuell in der Koordinierungsstelle für die Pfarreiprozesse im Bistum Essen tätig.

Meine Aufgabe im Bistum:

Als Auszubildender im Bistum Essen lernt man viele verschiedene Aufgabenfelder kennen. In der Regel wechselt man alle vier Monate die Abteilung, dies ist meist immer auch mit neuen Tätigkeitsbereichen verbunden. Die Aufgabenspanne eines Auszubildenden ist hier sehr vielfältig und geht vom Einsatz in der Gehaltsabrechnung bis hin zur Arbeit in der Verwaltung eines Tagungshauses. Das hat mir eine gute Grundlage für sich anschließende Aufgaben gegeben:

So war ich in meiner Funktion als kaufmännischer Sachbearbeiter in der Personalentwicklung zuständig für die Erstellung eines IT-Fortbildungsprogrammes, die Verwaltung der hauseigenen Schulungsräume sowie für die Konzeption eines Schulungsangebotes für ein digitales Adressenverzeichnis.

In der Koordinierungsstelle für die Pfarreiprozesse im Bistum Essen ist die zentrale Prozesssteuerung aller Pfarreien im gesamten Bistum, welche sich bis zum Ende des Jahres 2017 inhaltlich und wirtschaftlich neu aufstellen werden, eine meiner Aufgaben. In diesem Prozess kann ich viele theoretische Inhalte meines begonnenen Managementstudiums in der Praxis anwenden. Die vielseitige Arbeit und der intensive Kontakt zu den verschiedensten Personen innerhalb des Prozesses bereiten mir eine Menge Freude.

Darum arbeite ich für Kirche:

In der heutigen Zeit gibt es meiner Meinung nach wenige Arbeitgeber, bei denen man sich bewusst für seine Mitmenschen einsetzen kann. Es ist ein schönes Gefühl, dass die Arbeit, die man leistet, anderen Menschen zugutekommt. Des Weiteren fühle ich mich beim Bistum als Person stets integriert in die Gemeinschaft und spüre oft, dass hier jeder ein offenes Ohr für mich hat.

Das schätze ich hier besonders:

Ich schätze besonders das kollegiale Miteinander innerhalb des Bistums. Ebenfalls bin ich begeistert von den Fortbildungsmöglichkeiten, die mir hier jederzeit angeboten werden. Auch außerhalb der Arbeitszeit gibt es tolle gemeinsame Aktionen, die viele Kolleginnen und Kollegen regelmäßig wahrnehmen. Gerne denke ich an den Essener Firmenlauf, an dem ich mit vielen Arbeitskolleginnen und -kollegen als Bistumsteam jährlich teilnehme. Ein weiterer Punkt, den ich sehr  schätze, ist gleitende Arbeitszeit. Sie gibt mir die Möglichkeit, Beruf und Freizeit ideal und flexibel zu verbinden.