Mein Weg in den pastoralen Dienst:

Nach der Schulzeit (mit Ausbildung für einen handwerklichen Beruf in einer Waldorfschule!) und dem Zivildienst in einer Kirchengemeinde begann ich mein Studium der Katholischen Theologie an der Ruhruniversität Bochum, das ich mit dem Diplom abschloss.

Es folgte das damals mögliche „Berufsorientierungsjahr für Diplomtheologen“ – Pastoralreferenten gab es zu der Zeit noch nicht im Bistum Essen. Das Orientierungsjahr bestand aus einer befristeten Anstellung in der Abteilung Aussiedlerpastoral des Bischöflichen Generalvikariats sowie der praktischen Tätigkeit in einer Gemeinde mit hohem Aussiedleranteil im Dekanat Duisburg-Ruhrort. Dort arbeitete ich nach meinem Orientierungsjahr für drei Jahre als Jugendpfleger, bevor ich meine Ausbildung zum Pastoralreferenten im Dekanat Essen-Stoppenberg begann. 

Nach erfolgreicher Prüfung und der Sendung in den Pastoralen Dienst folgte meine Tätigkeit als Seelsorger im selben Dekanat. Schwerpunkte waren die Erwachsenenpastoral und Schulseelsorge an den hiesigen weiterführenden Schulen.

Nach einiger Zeit übernahm ich die Schulseelsorge für die Haupt- und Realschule am Bischöflichen Schulzentrum am Stoppenberg. An diese Schulen erfolgte auch meine Abordnung zur Erteilung von Religionsunterricht.

Meine Aufgabe:

Als Schulseelsorger besteht ein Tätigkeitsschwerpunkt in der Erteilung von Religionsunterricht. Hinzu kommt, je nach Bedarf, die Begleitung von Einzelpersonen (Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer), Gruppen und Klassen. Anlass können persönliche oder strukturelle Probleme sowie Glaubensfragen sein.

Die Konzeption, Gestaltung und Mitarbeit bei Aktionen für die verschiedenen Zielgruppen sowie die Vorbereitung und Gestaltung von Gottesdiensten sind die anderen beiden wichtigen Felder im Bereich der Schulseelsorge.

Ein schönes Gegengewicht zur Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist die Leitung des Glaubensinformationskurses für Erwachsene, die getauft werden oder (wieder) in die Kirche eintreten wollen.

Darum arbeite ich für Kirche/für das Ruhrbistum:

Ich arbeite gern im Ruhrbistum, weil mir der Menschenschlag mit seiner direkten und zupackenden Art gefällt und ich selbst ein Kind des Ruhrgebiets bin. 

Das treibt mich an:

Ich begleite gerne Menschen auf einem Stück ihres persönlichen Lebens- und Glaubensweges.